Bisherige öffentliche Veranstaltungen
"Letzte" Informations-veranstaltung in Karlshagen (1.02.2011)
Wieder überfüllter Saal, wieder große Erwartungen an Backhaus und Lenk und wieder nur neuer Wein in alten Schläuchen! Enttäuschung und Zorn bei allen Besuchern. Ein Bericht der Ostseezeitung hier.
1.Informations-veranstaltung in Peenemünde (23.09.2008, Initiator: EWN)
Einen Bericht der OZ kann man hier lesen.
2.Informations-veranstaltung in Peenemünde (24.11.2008, Initiator: BI)
Wieder voller Saal!
Der Artikel "Zorn über Flutungspläne hält an" in der OZ
ist hier zu lesen.
Vereinsgründung am 5.12.2008
Ein Bericht zur Vereinsgründung in der OZ ist hier zu lesen.
Die nächsten Termine
Zur Zeit gibt es keine neuen Termine
Die Bürgerinitiative gegen den Deichrückbau im Inselnorden kann derzeit auf 130 Mitglieder bauen, darunter sind auch fünf Vereine:
- der Schützenverein Karlshagen,
- der Förderverein Peenemünde,
- der Anglerverein Cämmerer See,
- der Hegering Zinnowitz und
- die Marinekameradschaft Peenemünde.
Dem Projekt ablehned stehen auch die Gemeindevertreter von Peenemünde, Karlshagen und Trassenheide, das HTI, die Untere Denkmalschutzbeörde, die Forstverwaltung und Naturschützer der Region gegenüber.
Aktuelles
Hier werden wir in chronologischer Reihenfolge wichtige Aktivitäten unserer BI dokumentieren
Gefährdet Deichrückbau auf Usedom Weltkulturerbe-Chancen?
OZ 21.01.2011: Neuer Rückenwind für die Gegner der EWN-Pläne bei Peenemünde. Vorläufiges Gutachten sieht Denkmallandschaft in Not.
Foto: Dr. Matthias GründlingEin vorläufiges wissenschaftliches Gutachten zur Denkmallandschaft Peenemünde sorgt für neuen Zündstoff im Streit um den Deichrückbau in Usedoms Inselnorden. Hier der ganze OZ-Artikel
SVZ 13. Januar 2011: Peenemünde: Backhaus sagt Termin ab
Ein Gutachten kritisiert den Deichrückbau im Norden der Insel Usedom / Auch Kultusminister Tesch fürchtet um Denkmalschutz
Hier der ganze Artikel
Deichbroschüre erschienen
Die Broschüre "Deichrückbau im Norden Usedoms" (ein zweifelhaftes "Naturschutz"-Projekt) ist im August 2010 erschienen
Dr. Rainer Höll dazu: Wir als "Bürgerinitiative Gegen Deichrückbau im Inselnorden e.V." wollen mit dieser Schrift über die bekannten Fakten informieren, stellen Fragen und versuchen einige Antworten zu geben. Wir mussten feststellen, dass die Fakten um dieses Projekt nicht so klar in der Öffentlichkeit bekannt sind, wie wir dachten. Auch viele derjenigen, die dieses Projekt vehement ablehnen, wissen oft so manche Fakten und Argumente nicht einzuordnen.
Die Broschüre kann hier gelesen werden
Peenemünde hat sich entschieden,
und zwar gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der im Inselnorden Wohnenden.
Die Gemeindevertreter haben am 29.10.09 mit fünf Stimmen dafür, einer Gegenstimme und einer Enthaltung die
Vereinbarung mit den EWN zur gemeinsamen Nutzung von Grundstücken befürwortet (s. den folgenden Beitrag und
Beschluss).
Damit ist leider ein erster Schritt in Richtung Realisierung der Ausgleichsmaßnahme "Kompensationsflächenpool
Cämmerer See" getan.
Enttäuscht verließen die zahlreich erschienen Einwohner den öffentlichen Teil der
Sitzung.
Peenemünde plant für die Zukunft (OZ 22.10.2009 S. 12)
Die stellvertretende Bürgermeisterin sagt: "Peenemünde will weiter eigenständig bleiben." Obwohl damit eine Forderung der Kommunalverfassung (Gemeinden sollen mindestens 500 Einwohner haben, Peenemünde hat 350) nicht erfüllt wird. Dieser Wunsch stieß schon 2008 bei der Bildung des Amtes Usedom Nord auf Unverständnis. Möglicherweise klärt sich nun alles auf: EWN kauft die ehemaligen NVA-Flächen, auf denen Peenemünde seine großzügigen Zukunftspläne entwickeln kann und im Gegenzug gestattet die Gemeinde die Maßnahme "Kompensationsflächenpool Cämmerer See". So kann nur eine selbständige Gemeinde handeln!
Rainer Höll, Vorsitzender der BI, erwidert in der OZ vom 24.10.09 (Echte Weitsicht ist gefragt):
"Geben und Nehmen" nennt es der Bürgermeister. Er "gibt" hier großzügig etwas weg, was ihm gar nicht gehört: Die Hochwassersicherheit des gesamten Inselnordens von Peenemünde bis Zinnowitz. Weitsicht sieht anders aus. Peenemünde sollte die Zukunft nicht alternativlos auf die Partnerschaft von zurzeit finanzkräftigen Partnern aufbauen und vor allem nicht den Preis aus den Augen verlieren, den die Bevölkerung des Inselnordens und deren Nachfahren dafür zahlen müssten. Noch ist kein Investor in Sicht, und noch ist der Deichrückbau nicht beschlossen. Niemand sollte die Widerstandskraft der Bevölkerung dagegen unterschätzen.Bürgerinitiative nutzt Bürgersprechstunde bei Sellering
Presseinformation vom 13.08.2009
Der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Dr. Rainer Höll, nutzte die Bürgersprechstunde bei Ministerpräsident Erwin Sellering am 12. August in Wolgast. Er übergab nochmals persönlich das Schreiben der BI an den Ministerpräsidenten vom 30.6. 2009 und erläuterte ihm im Detail die Problematik der Deichrückbaupläne. Neben den sachlichen Gründen, die gegen das Projekt sprechen, wie Hochwasserschutz, mangelnde naturschutzfachliche Aufwertung und Gefahren durch Munitionsreste, wies Dr. Höll besonders auf die geschlossene Ablehnung des Projektes durch die Bevölkerung und deren demokratisch gewählte Vertretungen hin.
Betroffen zeigte sich der Ministerpräsident über die Information, dass nicht nur EWN als Vorhabensträger, sondern auch Vertreter der Landesregierung versuchen, die Gemeindevertretung von Peenemünde unter Druck zu setzen. Das sei nicht der Politikstil, den die Landesregierung verfolge, formulierte er sinngemäß.
Ministerpräsident Sellering zeigte sich “deutlich sensibilisiert” für das Anliegen der BI und sagte eine adäquate Reaktion auf die Sorgen der Bevölkerung zu, ohne sich bereits im Detail festlegen zu können.
Zwischenzeitlich wurden durch die BI in gesonderten Schreiben der für die Munitionsbergung zuständige Landesinnenminister Lorenz Caffier ebenso über die Pläne des Deichrückbaus und deren Konsequenzen informiert wie der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Mittlerweile hat die Bürgerinitiative mehr als 7000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt und bereitet für die kommenden Wochen weitere Aktionen vor.
Schreiben an Ministerpräsidenten und an Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Die BI gibt nicht auf. Der sachlich begründeten, geschlossenen Ablehnung des Projektes "Cämmerer See" durch die Bürger der Region soll durch eine neue demokratische Offensive mit Hilfe der gewählten Vertreter Nachdruck verliehen werden. Ministerpräsident Sellering wurde in einem Brief aufgefordert, die Gegenargumente und den politischen Willen der Bürger (fast 6.500 Bürger sprechen sich mit ihren Unterschriften gegen das Projekt "Cämmerer See" aus) zu respektieren und das Verfahren auszusetzen.
Mit einem weiteren Schreiben an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt als zukünftige Eigentümerin der Flächen moniert die BI, dass das beabsichtigte Vorgehen nicht im Sinne eines nachhaltigen Naturschutzes sein könne. (vgl. OZ v. 3.7.09).
Linke Fraktion des Schweriner Landtages gegen Deichrückbau
Während ihrer Kommunaltour erkundigten sich einige Mitglieder und Mitarbeiter der Fraktion der Linken im Landtag, in Begleitung des neuen Fraktionsvorsitzenden Helmut Holter, beim Vorsitzenden der BI "Gegen den Deichrückbau" über das Projekt vor Ort (s. OZ v. 19.5.2009 "Linken - Chef verspricht Einsatz gegen Deichrückbau"). Sie besichtigten den Deich mit der angrenzenden Landschaft und informierten sich über die Sorgen der Bürger darüber. Holter versprach den Vertretern der Bürgerinitiative, das Thema auf die Tagesordnung im Schweriner Schloss zu bringen.
Erpressungsversuch
Nach Veröffentlichung in der OZ vom 13.5.2009 ("Peenemünder unter Druck") über Pläne von EWN, bundeseigene Flächen in Peenmünde zu erwerben, zu beräumen und zu begrünen und dann der Gemeinde Peenemünde zu übergeben, wenn sie den Renaturierungsplänen von EWN zustimme, stellt der Vorsitzende der BI, Dr. R. Höll fest, "...sollte es bisher einen Rest von Glaubwürdigkeit gegeben haben, das Projekt Kompensationsflächenpool "Cämmerer See" als Naturschutzmaßnahme zu begreifen, so sei die Glaubwürdigkeit im Sumpf zwielichtiger Gebaren verschwunden". Er fordert folgerichtig, das Projekt für immer zu stoppen und so schnell wie möglich die ursprünglichen Planungen für den Riegeldeich im Norden Usedoms bis zu dessen Realisierung weiterzuführen. (OZ 14.5.2009 "An Glaubwürdigkeit verloren")
Der Kreistag OVP lehnt Deichrückbau ab
Der Kreistag OVP lehnte am 11. 5.2009 auf Antrag des Umweltausschusses, der sich im April vor Ort und im Gespräch mit der Bürgerinitiative ein Bild von den Ausmaßen der beabsichtigten Kompensationsmaßnahmen "Cämmerer See und angrenzende Flächen" durch den Vorhabensträger Energiewerke Nord GmbH machte, den geplanten Deichrückbau im Inselnorden ab. (s.OZ 12.5.09 "Minister soll Projekt stoppen" und OZ 13.5.09 "Kreistagsvotum gegen Deichrückbau macht Mut").
Eichen gegen Deichrückbau
Am 2. Mai pflanzten Mitglieder der Bürgerinitiative als Zeichen für den Erhalt des Peenestromdeiches an drei Stellen des Radweges zwischen Karlshagen und Peenemünde Eichen. Ein vierter Baum wird demnächst auf dem neugestalteten Bahnhofsplatz Trassenheide seinen Platz finden und ein fünfter im nächsten Jahr im Hafen von Zinnowitz. Alle Standorte werden außerdem mit eingemessenen Hochwassermarken an Pfählen versehen. Diese Marken geben den Stand des Hochwassers am Anfang des vorigen Jahrhunderts an.
Gespräche mit Politikern
Die Bürgerinitiative konnte in zwei Gesprächen mit Umweltminister Till Backhaus ihre Ablehnung verdeutlichen. In einem dieser Gespräche erkannte der für den Deichbau zuständige Mitarbeiter an, "dass der schon länger geplante Riegeldeich zwischen Peenemünde und der Ostsee bei einem Rückbau des Peenestromdeiches keine Hochwasserschutzfunktion mehr hätte" zitiert der Vorsitzende Dr.R. Höll (s. OZ vom 29.4.2009 "Initiative pflanzt Eichen für Erhalt des Deiches"). Beide Gespräche verliefen ergebnislos hinsichtlich der Zielsetzung der BI, eine Aussetzung des Verfahrens zu erreichen.
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